Brunei verabschiedet Schariagesetz um schwule zum Tode zu steinigen.

Steinigung

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Im Namen der Religion des Friedens führt Brunei die Steinigung als Todesstrafe für Homosexualität ein.

Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit ist Stärke

Brunei liegt auf der Insel Borneo und ist vollständig von Malaysia umgeben. Die offizielle Staatsreligion ist der Islam, obwohl nur zwei Drittel der 400.000 Einwohner als Muslim gelten.

Laut einer auf der Regierungswebseite veröffentlichten Bekanntmachung werden am 3. April mehrere Aktualisierungen des Strafgesetzbuchs, die bereits 2013 genehmigt wurden, nun endlich in Kraft treten.

Matthew Woolfe von der Menschenrechtsorganisation The Brunei Project äußerte sich sehr besorgt über die derzeitigen Ereignisse. “Einige der Gesetze die umgesetzten werden, sind abscheulich und durch nichts zu rechtfertigen.”

Im Jahr 2013 wurden durch mehrere Aktualisierungen des Strafgesetzbuchs, u.a. Strafen für: uneheliche Babys, fehlende Gebete oder die Förderung anderer Religionen als dem Islam, mit Bußgeldern geahndet.

“Die Entscheidung zur Umsetzung weiterer wichtiger [Allah]Paragraphen des (Strafgesetzbuches) dienen nicht zum Spaß, sondern sind Allahs Befehl, so wie diese im Quran stehen und dem müssen alle gehorchen”, sagte Sultan und Premierminister Hassanal Bolkiah im Jahr 2014

“Nach internationalem Recht ist die Steinigung von Menschen als Folter anzusehen aber nicht nur das, auch andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung in Form von Bestrafung sind eindeutig verboten”, sagte Rupert Colville, Sprecher des UN-Hochkommissars für Menschenrechte.

“Das überarbeitete Strafgesetzbuch könnte dazu anlass geben, weiterer Gewalt und Diskriminierung von Frauen sowie Menschen aufgrund ihrer anderweitigen sexuellen Orientierung, unter dem Deckmantel der Legalität auszuüben, es sei sogar damit zu rechnen!

Derzeitig gibt es zehn Länder, in denen Homosexualität mit der Todesstrafe geahndet werden kann. Einige von ihnen, darunter auch der Jemen, Saudi-Arabien und Mauretanien, legen fest, dass Steinigung als Strafe verwendet werden darf.

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