Düstere Berichterstattung über Schweden wird als “Desinformation” bezeichnet

Alles nur einen suggestive Medienkampagne?

Das Bild von Schweden im Ausland hat sich stark in negative verändert, so wird in einem TT-Artikel über die Neujahres Feiertage behauptet. Vergewaltigung, Einwanderung, Sperrzonen und das Gesetz der Scharia prägen das neue Bild Schweden´s. Aber all das ist in Wirklichkeit eine “irreführende Kampagne”, behauptet ein britischer Think Tank.

Georg Soros

Es ist die britische Denkfabrik, das sog. Institute for Strategic Dialogue (ISD) – ,die mit der George Soros Foundation Open Society zusammenarbeitet – wie in einem längeren TT Artikel heute, diese scheint zu denken, dass es eine globale rechte Verschwörung ist, oder „extensive Hetzkampagne“ , wie er sagt, man es darauf abzielt, Schweden zu verleumden bzw. für fremde Machtkämpfe zu missbrauchen.

Es ist dem geschuldet, dass sich ausländische Medien in ihren Berichten über Schweden zunehmend auf Vergewaltigung, Schießereien, Feuer, NoGo-Zonen, Islam und Scharia, und die negativen Folgen von Einwanderung usw. konzentrieren.

Schweden´s Bild als liberale Utopie gefährdet

Allzu verständlich versuchen sie, das Bild Schweden´s als liberale Utopie zu zerstören und durch das gewünschte Bild eines instabilen Staates zu ersetzen, der von Einwanderern überflutet wird, die das Land islamisieren, sagt Chloe Colliver von der ISD zu TT.

Das entspricht aber nicht der wahrheit, behauptet der Think-Tank. Tatsächlich handele es sich hierbei um so genannte Rechtsextremisten, die daran wirken, “irreführende oder falsche Geschichten” über Schweden zu verbreiten.

Es ist vor allem das “Medienbild” über Schweden was sich verändert hat, nicht aber die soziale Entwicklung und die Menschen selbst.

Donald Trump instrumentalisiert

Das düstere Bild Schweden´s wird dann von politischen Kräften anderer Ländern und Politiker wie Donald Trump in den Vereinigten Staaten instrumentalisiert, um Unterstützung und Zustimmung für ihre Politischen Machtkämpfe zu bekommen.

TT hat auch mit Paul Rapacioli, dem Gründer von The Local, gesprochen, der glaubt nämlich, dass es im Westen einen Krieg um Werte gibt und dass Schweden als Beispiel dafür verwendet wird, warum linksliberale Politik nicht funktioniert. Seiner Meinung nach ist es leicht, über Schweden “zu lügen oder die Wahrheit zu wenden”, weil das Wissen über das Land relativ gering ist.

rechte Netzwerke stecken dahinter

Diejenigen, die behaupten, hinter der “Desinformation” Schwedens zu stehen, sind sogenannte “rechte” Netzwerke in verschiedenen Ländern, einschließlich den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Polen und Ungarn. Die russischen Sender Sputnik und Russia Today werden ebenfalls für das falsche Bild verantwortlich gemacht. Die Absicht zielt bewusst darauf aus, die Wahrnehmung Schweden´s nach außen hin zu verändern.

Europas Vergewaltigungshauptstadt

An der falschen Darstellung Schweden´s sind angeblich noch mehr traditionelle Kanäle beteiligt. Zum Beispiel behauptet das Britische BBC, dass sich Malmö in die Vergewaltigungshauptstadt Europa´s verwandelt hat, etwas, dass angeblich nicht wahr sein sollte. 

Die Schlussfolgerung in dem Artikel von TT ist, dass sowohl der russische Staat als auch Extremisten auf der rechten Seite durch Übertreibungen und Illusionen versuchen, den Liberalen Ruf Schweden´s im angesiecht der Außenwelt zu “verschlechtern“. So wird behauptet, das dass negative Medienbild Schweden´s relativ begrenzt verbreitet sei und es auf keinen Fall mit den tatsächlichen Ansichten der breiten Öffentlichkeit Schweden´s übereinstimme.

Titelbild: Screenshot – aftonbladet.se