EU untergräbt durch die Hintertür, die Souveränität Israels

Lesezeit: 3 Minuten

Es ist ein manifest, dass alle einzelnen Nationen souverän und unabhängig sind, und die Kontrolle über ihre jeweilig eigenen Länder haben. Sie schützen ihre eigenen Grenzen mit Soldaten, die Teil einer Armee dieser souveränen Macht sind.

Alle Länder, mit einigen Ausnahmen, respektieren Rechte anderer Länder, nämlich ihre Souveränität in einer Art und Weise auszuüben, die die jeweilige Nation für angebracht hält.

Es klingt alles schön und gut, doch in dem Fall Israel trifft es nicht zu. Denn wenn Israel, sein von Gottes gegebenes Recht in Anspruch nimmt, Grenzen zu schützen, stößt dies häufig andererseits auf Verachtung – Verachtung gegenüber Israelischen Soldaten, die ihre Grenzen, das Volk und die Nation mit Leib und Leben schützen.

Wie zeigt sich das? „Beobachter“ patrouillieren regelmäßig an Kontrollpunkten und sensiblen stellen, um das Verhalten Israelischer Soldaten zu „überwachen“. In der Praxis hat diese Überwachung nicht mehr als eine Form subtiler Belästigung. Beobachter filmen die Soldaten aus nächster Nähe und erhoffen damit eine provokante Reaktion eines Soldaten hervorzurufen, die man, aus dem Kontext gerissen, als Unterdrückung oder gar als Kriegerische Handlung gegen Palästinenser werten, und sofort über alle Medienkanäle viral verbreiten kann.

Ein großer Teil dieses verächtlichen Verhaltens wird von der Europäischen Union, einzelnen europäischen Regierungen und die mit ihnen verbundenen NGOs betrieben und gefördert.

Wie kann man dieses verabscheuungswürdige Verhalten deuten? In erster Linie zeigt dies eine völlige Missachtung der israelischen Souveränität. Die eindeutige Folgerung die man daraus schließen kann ist, dass man Israel das Recht aberkennt, sein Hoheitsgebiet zu patrouillieren, zu schützen und zu kontrollieren, so wie es Israel angemessen erscheint.

Haben diese Länder nicht vor 70 Jahren das Memo erhalten, in dem die Welt darüber informiert wurde, dass Israel jetzt, so wie alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen eine unabhängige Nation ist? Oder ist dies Teil der schleichenden und gruseligen Verwandlung der Europäischen Union in eine imperialistische Einheit, die sich in Bezug auf nationale Grenzen und Nationalstaaten im Allgemeinen nicht interessiert?

Man spürt, dass Israel auch mit der transnationalen Ausrichtung der EU ein Sonderfall ist. Es besteht das klare Gefühl, dass die Souveränität Israels irgendwie bedingt und bedingt ist. Es existiert auf dem Leid der europäischen Nationen, aus denen die meisten der Gründer Israels geflohen sind.

Es ist kein Geheimnis, dass die EU und die meisten westeuropäischen Länder die Palästinenser unterstützen. Sie sind bestrebt, einen palästinensischen Staat entstehen zu lassen, unabhängig von den Auswirkungen auf die Sicherheit, die sich daraus für Israel ergeben würden.

Die Politik der aufeinanderfolgenden israelischen Regierungen war daher in unterschiedlichem Maße verrückt. Aus europäischer Sicht war die Netanyahu-Regierung eine der schlimmsten, warum? Weil es keine Bewegung und keine sinnvollen Zugeständnisse gab, um das Ziel der palästinensischen Staatlichkeit zu erreichen.

Die Europäer haben sich also für die feige Hintertür entschieden. Sie beschäftigen antizionistische israelische NGOs, um sich für die Politik einzusetzen, die sie als Europäer umsetzen wollen. Die Idee dabei ist, dass, wenn tatsächliche Israelis auf diese Politik drängen, die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass ihre Regierung sich daran hält.

Gleichzeitig haben die Europäer beschlossen zu reagieren, als ob das Problem nicht existieren würde, das heißt, als ob es keine israelische Souveränität gäbe.

Diese Haltung äußert sich in der andauernden Belästigung, duch das Filmen und penetrante Beobachten von Soldaten an Checkpoints und sehr sensiblen Orten wie Hebron. Die Belästigung der Soldaten eines fremden Landes bedeutet, dass man die Legitimität dieses Landes und die der Soldaten, die ihm dienen, mit Füßen tritt.

Noch bis vor kurzem ertrug Israel diesen Zustand, den Armeeprotokolle erlauben es Zivilpersonen, sich den Soldaten zu nähern und sie in unmittelbarer Nähe zu filmen. Die Regierung greift in der Regel nicht in die daraus resultierende Belästigung ein.

Israels Reaktion ist sehr milde

Zionistische Organisationen und Bürgerbewegungen sind durch diese “Beobachter” Praxis empört .

Einen Gegenschlag, den die Im Tirtzu, Israels sitzende größte zionistische Organisation unternommen hat, ist besonders vielversprechend. Im Tirtzu hat eine Gruppe freiwilliger „Video Commandos“ rekrutiert, die Feuer mit Feuer bekämpfen, indem sie dieselben Rechte wahrnehmen, die von den Beobachter ausgenutzt werden.

Die Videokommandos erzielten kürzlich einen bedeutenden Sieg, als das vom skandinavischen EAPPI, ein Mitglied des antizionistischen Ökumenischen Rates der Kirchen, verkündete, dass sie Hebron wegen der „Schikanierung“ verlassen würden, denen die Freiwilligen Europäischen Beobachter kürzlich ausgesetzt waren.

Diese „Belästigung“ war nichts anderes als das wenden des Blattes, gleiches mit gleichem bekämpfen, was EAPPI mit einer völlig neuen Situation konfrontierte. Somit zeigten die neue Waffe erfolg indem die Videokommandos genau das aufzeigen was die EAPPI-Mitglieder unternahmen, um Soldaten zu Provozieren.

Endlich sieht die Israelische Öffentlichkeit dass, was die antiisraelischen Aktivitäten dieser EU-Provokateure anrichtet!

Quelle:

  • Titelbild:https://www.jewishpress.com/wp-content/uploads/riot-at-the-southern-border-Feb.-8-IDF-photo.jpg [05.03.2019]
  • https://www.jewishpress.com/indepth/opinions/what-happened-to-israels-sovereignty-at-its-borders/2019/03/04/?utm_source=spotim&utm_medium=spotim_recirculation&spotim_referrer=recirculation&spot_im_comment_id=sp_Z3ieP5nt_418387_c_hyET2p