multikulturelle Gesellschaft

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Der damalige SPD-Laizist Oliver Lösch: »In einer multikulturellen Gesellschaft muss es verbindliche Regeln für alle geben, sonst haben wir wirklich den Kulturkampf. Wir leben in einer Republik. Deren Gesetze gelten. Und sonst nichts.« Wenn das so bleiben soll, darf der Islam nicht weiter an Einfluss in Westeuropa gewinnen, denn »über eines muss man sich im Klaren sein: dass eines Tages ein aufgeklärter Islam auftaucht und sich weiterentwickelt, dafür gibt es keine Grundlage, in keinem Land – sei es ein arabisches oder ein europäisches«, so Boualem Sansal 2016.

»Das würde Jahrhunderte dauern und spezielle Bedingungen voraussetzen, die es nirgendwo gibt: zum Beispiel eine breite aufgeklärte muslimische Elite, die vielfältig strukturiert ist, mit klaren theologischen Strukturen«. Da der Islam sich nicht »modernisieren« wird – die letzten dreißig Jahre beweisen eher das Gegenteil –, darf die Moderne sich nicht »islamisieren« lassen, wobei »islamisieren« mehr Einfluss auf staatliche Institutionen wie die Schulen, Universitäten, Stadtverwaltungen, Parteien, Rundfunkanstalten und die Gesetzgebung bedeuten würde.

Der unaufgeklärte Islam von heute muss auf die Moscheen beschränkt und außerhalb der Moscheen Privatsache bleiben. Innerhalb der Moscheen gehört er zu Deutschland, außerhalb nicht. Notfalls müssen die Rechte der Kirchen beschränkt werden, auf die sich die Islamverbände berufen, um ihnen gleichgestellt zu werden. Alles andere wird die nicht muslimische Bevölkerungsmehrheit auf die Dauer nicht hinnehmen, so sehr das Linksmilieu, die Sozialdemokratie, die Grünen und Teile der CDU die Bevölkerung im Namen des als multikulturelle »Bereicherung« getarnten Werterelativismus in diese Richtung weiterhin werden trimmen wollen. Nur so bleibt jener unendlich wichtige öffentliche Freiraum erhalten, der notwendig ist, wenn Musliminnen und Muslime die Chance erhalten sollen, sich eine Säkularisierung auf eigene Faust zu erkämpfen, die dem Islam seit seinem Bestehen als absolute Häresie gilt: Wenn schon der Islam sich nicht verändert, sollten wenigstens die Muslime ihre Einstellung zum Islam verändern dürfen. In ihren Herkunftsländern geht das nicht. Das geht nur in Westeuropaa, und das geht in Westeuropa nur gegen die konservativen Islamverbände

Historiker Thomas Spahn in seinem Offenen Brief an die »Liebe SPD«, »hast du dann vorsorglich auch gar nicht erst aufgegriffen: Ist der Islam mit dem Grundgesetz vereinbar? Die Antwort darauf lautet notwendig ›Nein‹. Denn der Islam ist eine Zwangsgemeinschaft mit Mitgliedschaft durch Geburt. Da nun gleichzeitig der Austritt des Einzelnen aus dieser Zwangsgemeinschaft nach geltender höchstoffizieller islamischer Rechtsprechung mit dem Tod bedroht ist, verstößt der Islam per se gegen Artikel 2 unseres Grundgesetzes.« Aber auch auf Artikel 4 des Grundgesetzes – Religionsfreiheit – könne sich der Islam nicht berufen. Dieser verlange »zwingend die Freiheit des Einzelnen, ohne Konsequenzen durch Dritte seine Gemeinschaft verlassen und seinen Glauben ablegen und ändern zu können. Solange weltweit alle führenden islamischen Rechtsgelehrten ein solches Verhalten von Geburts-Zwangsmuslimen im Apostasieverbot mit Todesstrafe belegen und dieses immer wieder bestätigen, ist der Islam verfassungsfeindlich und hat nicht nur keinen Anspruch auf Behandlung nach Artikel 4 des Grundgesetzes, sondern verstößt gegen diesen.«


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