Merkel und die Nazifahne

Fundstück zum Sonntag vom Mittwoch, 1. März 2017

Dr. Ludwig Flocken fraktionslos 

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Volksvertreter! Sehr geehrter Herr Trepoll, können Sie nicht erst einmal die Türken in Ruhe lassen und sich an Ihre eigene Nase fassen? Ich bin froh, dass ich jetzt nicht der Erste bin, der diese Empfehlung ausgesprochen hat in der Debatte. Eines kann man nämlich den türkischen Nationalisten nicht vorwerfen, dass sie hier in Deutschland aggressiv Räume für ihre Ideologie erobert haben. Nein, sie haben verlassene Räume vorgefunden, von Deutschen verlassene Räume, und diese nehmen sie für sich in Besitz. Sie alle kennen die Bilder von Merkel nach ihrem letzten Wahlsieg, wie sie die Deutschlandfahne wegschmeißt und ihr der Ekel ins Gesicht geschrieben steht. GRÜNE urinieren darauf. Die Bilder gibt es doch.


Screenshot – YouTube

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Rote können die Nationalfarben vor dem Hamburger Rathaus kaum ertragen. Diese Lehre ist es, in die sich ein Meer von roten Halbmondfahnen zum Teil gigantischen Ausmaßes ergießt, der überbordende türkische Nationalismus. Einen gewissen Schutz vor Nationalchauvinismus bietet ein gesunder Patriotismus, wie er in allen Ländern dieser Welt, außer Deutschland, selbstverständlich ist und wie er auch hierzulande selbstverständlich war. Noch in den Siebzigerjahren, Herr Dressel, plakatierte die SPD: “Deutsche, wir können stolz sein auf unser Land.” Stellen Sie sich einmal vor, Jugendliche würden in Hamburg eine solche Parole mit Straßenmalkreide aufs Pflaster schmieren. Dann wäre aber der Staatsschutz aktiv.

Zwischenrede: (Joachim Lenders CDU: In welcher Welt leben Sie eigentlich?)

Reden Sie doch einmal mit Ausländern. Ich meine mit solchen,die seit Jahren hier leben und die zu einem rechtschaffenen Teil Deutschlands geworden sind. Von denen höre ich immer wieder, wir kennen kein Volk, das sich selbst so hasst wie die Deutschen. Herr Trepoll, was erwarten Sie denn eigentlich von den türkischen Nationalisten? Wir sind ein Volk, das nicht einmal die Selbstachtung und den Anstand aufbringt, der Toten eines Massakers mit einer Trauerfeier zu gedenken. Wie können Sie da erwarten dass Fremde mit übersteigertem Selbstbewusstsein uns, die wir doch als Köterrasse bezeichnet werden dürfen, mit Ihrer Zustimmung, und die europäische Zivilisation achten?

(Glocke) Präsidentin Carola Veit (unterbrechend): Herr Dr.Flocken, ehrlich, wir sind alle etwas fassungslos über Ihre Wortwahl, über Ihreherbeigezogenen Vergleiche, über die vermeintlichen Fakten, die Sie hier in denRaum stellen, (Dr. Ludwig Flocken fraktionslos: Welche?) und ich möchte Siejetzt wirklich bitten, erstens zum Thema zu reden (Dr. Ludwig Flockenfraktionslos: Ja!) und zweitens an die parlamentarische Ordnung zu denken,ansonsten entziehe ich Ihnen das Wort. Fahren Sie bitte fort. Sie haben noch1.47 Minuten!

Dr. Ludwig Flocken fraktionslos (fortfahrend):* Hamburg sagt Nein, sagen Sie, dieses Land gehört uns, sagen Sie, hier gelten unsere Regeln,sagen Sie, hier ist Haltung gefragt, sagen Sie und stampfen mit dem Fuß auf und tun so, als ob Sie nicht merken, dass Sie ausgelacht werden von denen, die genau wissen, dass das nur Lippenbekenntnisse sind, mit denen Sie das gutmütige Volk beruhigen wollen. Zum Beispiel nach einem Pogrom: Wenn Sie das nicht glaubhaft vertreten können, glaubhafter jedenfalls als heute, dann wundern Sie sich doch nicht, dass andere kommen und sagen, nein, das ist unser Land, hier gelten unsere Regeln. Und das sind dann die von Herrn Erdogan und die aus dem Koran.Und bevor Sie, Herr Trepoll, sich am Deutschenhass der Türken abrackern,kümmern Sie sich doch erst einmal um Ihren eigenen Deutschenhass. – Vielen Dank.


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Quelle: https://www.buergerschaft-hh.de