Unerschöpfliche Rohstoffreserven? Erdöl und Erdgas aus dem Erdinneren

Lesezeit: 3 Minuten

Zuerst erschienen auf Morgenwacht

Heute habe ich in diesem Kommentar [Original] oder [am Ende des Artikels unten]einen alten Artikel über einen möglichen abiotischen Ursprung von Erdöl und Erdgas erwähnt. Diesen Artikel habe ich anschließend herausgesucht – er ist in „bild der Wissenschaft“ vom Mai 1987 auf Seite 22 enthalten. Hier ist der Scan davon:

Bildausschnitt vergrößert hier

Siehe auch den SPIEGEL-Artikel „Gas im Granit“ vom 10. März 1986 sowie Öl und Erdgas ohne Ende? Forscher findet Hinweise für abiotische Entstehung von Erdöl und Erdgas! vom 8. Februar 2010 auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie („Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“)

Quellen

  • Titelbild Pixabay

Der mögliche abiotische Ursprung der Kohlenwasserstoffe ist tatsächlich eine Sache, wo man argwöhnen kann, daß Erkenntnisse darüber aus monetären Gründen unterdrückt werden.
Ich erinnere mich da an einen Kurzartikel in einem alten „bild der wissenschaft“ oder „Spektrum der Wissenschaft“, den ich seinerzeit auf AdS zitiert zu haben glaube, in dem über einen Tiefbohrversuch in Schweden berichtet wurde, und zwar in einem Gebiet, dessen geologische Beschaffenheit Erdöl- und Erdgasvorkommen aus fossilisiertem biologischen Material ausschließen sollte. Zur Zeit dieses Artikels war man noch nicht in der Zieltiefe angekommen, aber es drangen schon Methananteile aus dem Bohrloch. Von weiteren Ergebnissen dieser Versuchsbohrung habe ich danach nie mehr etwas gelesen. Wenn ich mich richtig erinnere, war da auch davon die Rede, daß ausgebeutete Lagerstätten später wieder durch aus der Tiefe hochsickerndes Erdöl oder Erdgas aufgefüllt werden könnten.

Laienhaft gedacht ist es mir bei der biotischen Entstehungserklärung auch schon länger seltsam vorgekommen, daß aus solchen Sedimentschichten mit abgestorbenen Lebensüberresten immer nur entweder Kohle oder Erdöl oder Erdgas entstehen sollte statt mehr als einer dieser Brennstoffe an einer Stelle.

Synthetische Treibstoffe wären tatsächlich auch eine Möglichkeit. Ich habe schon von Versuchen der Flugzeugindustrie in dieser Richtung gelesen. Eine weitere Möglichkeit sind Brennstoffzellen mit Wasserstoff als Treibstoff, wo es ebenfalls schon praktische Versuche in Autos und Flugzeugen gibt. Siehe diesen Link:

Die PEMFC benötigt für den Betrieb reinen Wasserstoff, der im Fahrzeug meist in Drucktanks gasförmig gespeichert wird. Als Sauerstofflieferant dient die Umgebungsluft. Bei der elektrochemischen Reaktion in einer PEMFC entstehen Wasserdampf und Wärme, die Brennstoffzelle ist also frei von lokalen Schadstoffemissionen. Die PEMFC besitzt einen hohen Wirkungsgrad von 50 bis 70 Prozent, zudem sind Leistungen von 150 kW und mehr möglich. Das Leistungsgewicht beträgt etwa 1,3 kW/kg und das Leistungsvolumen 1,7 kW/l (Stand 2003). Wichtige Aspekte bei der Gestaltung von Brennstoffzellensystemen sind die Entsorgung von entstehendem Wasser, die Abführung der Wärme und die Zufuhr von genügend Sauerstoff.

Aus autorevue 7/2000, „In der Zelle bewegt sich am meisten“ über den Treibstofftank im Wasserstoff-BMW:

„Der Wasserstoff wird flüssig mit einer Temperatur von -253°C verabreicht, der Tank ist als riesige 120-l-Thermosflasche ausgebildet, damit die Verdunstungsverluste sinken – innerhalb dreier Tage verflüchtigt sich nix, nach 10 Wochen ist der Tank jedoch leer. Die 120 l reichen für rund 400 km. Kosten pro Liter Wasserstoff derzeit rund 8 Schilling, worum man sich umgerechnet einen Benzinverbrauch von 15 l / 100 km leisten könnte.“

Von solchen Lösungen ist in den Mainstream-Medien inzwischen aber so gut wie gar nicht mehr die Rede; stattdessen wird nur Panik wegen einer angeblichen „Klimakrise“ oder eines „Klimanotstands“ herbeigeredet, wo es nicht genüge zu warten, bis die aktuell verwendeten Technologien durch klimafreundlichere ersetzt sind, sondern man sofort Änderungen in unser aller Verhalten herbeiführen müsse, wenn es für die Abwendung einer Klimakatastrophe nicht zu spät sein solle.

In Österreich nennt das WIFO (Wirtschaftsforschungsinstitut) schon Eckpunkte für eine „Bepreisung“ von CO2-Ausstoß, was schon einmal die angebliche Gegensätzlichkeit zwischen den Positionen der „Wirtschaftspartei“ ÖVP und den Grünen bei ihren gegenwärtigen Koalitionsverhandlungen widerlegt; zudem hat der Zweite Parlamentspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) gleich nach der Wahl gesagt, für die Zukunft stünde „Klimapolitik, Klimapolitik, Klimapolitik“ auf dem Programm. In Wirklichkeit geht es nur um das Eintreiben zusätzlicher Steuern unter Rechtfertigung mit dem angeblich drohenden Klimanotstand, wo die Schwarztürkisen gegenüber Zweiflern behaupten können „die Grünen san’s g’wen“ (ebenso in der Migrationsfrage, wo sie vorschützen wollen, sie hätten sich wegen der Grünen „bewegen müssen“). Eine allgemeine Gewöhnung an Gängelung und Maßnahmen gegen den Willen der Mehrheit („weil es halt sein muß“) dürfte ein weiteres Ziel sein. Bei der Forcierung von Elektroautos könnten auch die Interessen von (((Investoren))) eine Rolle spielen, die ein Oligopol auf Vorkommen von Lithium haben, das bei einem massiv ansteigenden Bedarf wegen eines breiten Umstiegs auf Elektroautos viel teurer werden wird.

Denkbar ist auch, daß man jetzt einmal mit einer starken Ausweitung der Elektrofahrzeugflotte den Strombedarf sehr steigern will, um dann die Umsetzung des Sahara-Sonnenstromprojekts „Desertec“ rechtfertigen zu können, um das es in den letzten Jahren ebenso still geworden ist wie um die „Mittelmeerunion“, die aus der Sicht der Projektbetreiber dafür vorteilhaft wäre, wohl auch wegen Berührungsängsten der breiten Öffentlichkeit gegenüber dem arabischen Nordafrika. Aber wenn „der Klimanotstand droht“, dann wird man sich ja über all das alternativlos hinwegsetzen „müssen“.

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