Ungarn veranstaltet internationale militärische Übungen zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung

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die immer noch eine der größten Bedrohungen Europas ist.

Der ungarische Verteidigungsminister Tibor Benkő sagte am 18 Oktober 2019 im Rahmen des offiziellen Abschlusses der militärischen Übung mit dem Titel „Cooperative Security 2019“ (COOPSEC 2019), dass die schiere Anzahl und das große Interesse an der militärischen Übung teilnehmenden Länder den Beweis für die Gefahr der illegale Einwanderung darstellt.

“Die Haltung der ungarischen Regierung bleibt unverändert Hart: Probleme, die die Menschen zur Flucht aus ihrem Heimatland zwingen, sollten dort behoben werden, wo sie entstehen”, fügte der Verteidigungsminister hinzu. Dies sei einer der Gründe warum derzeit mehr als zweitausend ungarische Soldaten im Einsatz einer Friedenssicherungsmissionen sind. Neben der Unterstützung in Form des Wiederaufbaus sowie des Erhaltes der Gemeinschaften, erklärte Verteidigungsminister Benkő, wolle Ungarn primär seine eigenen Werte, Bräuche und Traditionen der ungarischen Heimat bewahren.

Im Rahmen der mitteleuropäischen Verteidigungszusammenarbeit (CEDC), einer Allianz bestehend aus Österreich, Kroatien, der Tschechischen Republik, Ungarn, der Slowakei und Slowenien (Polen hat Beobachterstatus), fanden diese Woche in Ungarn, groß angelegte militärische Übungen im Umgang mit illegaler Migration statt. Neben diesen CEDC-Mitgliedern hatten auch andere Länder, darunter Griechenland, Bosnien-Herzegowina, Rumänien und Serbien, Beobachter entsandt.

Laut Verteidigungsminister Benkő besteht das Hauptziel der COOPSEC 2019 darin, die Zusammenarbeit zwischen den CEDC-Mitgliedern zu stärken. 

Auch das Bundesheer Österreichs berichtet darüber

Fokus auf Bewältigung von illegaler Migration
Dabei wurde eine gemeinsame Übung mit Fokus auf die Bewältigung von illegaler Migration bereits zum zweiten Mal absolviert, nachdem die erste “Cooperative Security” in Österreich 2017 stattfand. Sowohl diese Übung 2017 als auch die “Cooperative Security 2019” basierten auf einer entsprechenden Beschlussfassung der Verteidigungsminister der CEDC, der neben Österreich die zentraleuropäischen Staaten Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien angehören. Polen hat in diesem regionalen sicherheits- und verteidigungspolitischen Format einen Beobachterstatus. 

Die Umsetzung der gemeinsamen Grenzschutzübung mit dem primären Ziel, Migrationsaufkommen an der Grenze zwischen Ungarn und einem fiktiven Nachbarland “Yellowland” mit zivil-militärischen Kräften unter Kontrolle zu bringen, war das Resultat von insgesamt vier vorangegangenen Planungs- und Koordinierungskonferenzen, bei denen unter anderem die politischen, logistischen und operativen Aspekte der Übung ausgearbeitet und festgelegt wurden. 

Grundsätzlich bestand die “Cooperative Security 2019” aus zwei parallel verlaufenden Übungsvorhaben. Während im Rahmen einer strategischen Stabsübung die Übungsteilnehmer unterschiedliche Herausforderungen auf politischer und rechtlicher Ebene teils unter Einbindung der Hauptstädte bewältigen mussten, stellten Polizisten und Soldaten an der fiktiven Grenze ihre Grenzmanagementfähigkeiten unter Beweis. 


Im praktischen Übungsteil mussten neben humanitären Versorgungsmaßnahmen auch Gefahren einer Masernepidemie sowie Aktivitäten von kriminellen Netzwerke bewältigt werden. An diesem Übungsteil war das Bundesheer unter anderem mit einer Aufklärungsgruppe, einem Bodenradarelement “Beagle”, einem PSYOPS-Team sowie einem “Combat Camera Team” eigebunden. Das Szenario sollte, so die Ansicht der Planungsexperten, mögliche Lageentwicklungen in einer realen Situation berücksichtigen. Dabei sind auch österreichische Erfahrungen aus der Migrationskrise 2015 genutzt worden.
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Quelle: bundesheer.at

Quelle:

  • Titelbild: http://abouthungary.hu/media/news-leadpic/766×432/1571399556-59bc31e6a5f6dmb4a8124.jpg
  • http://abouthungary.hu/blog/hungary-hosts-international-military-exercise-focused-on-responding-to-illegal-migration-still-one-of-europes-gravest-threats/
  • bundesheer.at
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