Gustav Le Bon “Psychologie der Massen”

Leiteinische Demokratie vs. Angelsächsisch

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Bildquelle: Screenshot von Buchcover bei Amazon.de

Gestern las ich in meinem lieblingsbuch von Gustav Le Bon „Psychologie der Massen“ wieder mal etwas, was ich beim letzten Lesen des Buches, nicht so wahrgenommen habe. Ich bin mal so frei und Zitiere:

Bei den Lateinischen Völkern bedeutet das Wort „Demokratie“ vor allem die Auslöschung des Willens und der Tatkraft des einzelnen, er soll führen, zentralisieren, monopolisieren, fabrizieren. An ihn wenden sich beständig alle Parteien ohne Ausnahme: Radikale, Sozialisten, Monarchisten.

Bei den Angelsachsen, namentlich bei den Amerikanern, bedeutet dasselbe Wort im Gegenteil die angespannteste Entfaltung des Willens und der Persönlichkeit, das möglichste Zurücktreten des Staates, den man mit Ausnahme der Polizei, des Heeres und der diplomatischen Beziehungen nichts leiten lässt, nicht einmal den Unterricht.

Dasselbe Wort hat also bei diesen beiden Völkern einen völlig entgegen gesetzten Sinn.

Gutav Le Bon “Psychologie der Massen”

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